Marie ThereseBinder
Meine Geschichte

Marie Therese Binder

Romane über Italien, Liebe und das Meer - mit großen Gefühlen, einer Prise Spannung und Frauen, die ihren Weg zurück zu sich finden.

Porträt der Autorin Marie Therese Binder
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Hallo, ich bin Marie

Ich wollte schon als Kind Autorin werden - wo ich gehe und stehe, fallen mir Geschichten ein. Über das Leben, die Leute und die Liebe. Früher kritzelte ich sie in Hefte, heute fülle ich damit meinen Laptop. Dazwischen lagen ein paar Jahrzehnte, vier Kinder, ein Pferd, ein Hund und ein Mann, der inzwischen gelernt hat, dass „ich schreibe kurz noch was“ eine sehr dehnbare Zeitangabe ist.

  • im Kopf meistens am Meer
  • Woman's Fiction und Romantic Suspense
  • frisch gebackene Autorin seit 2026
  • kontakt@marietheresebinder.de
Fakten über mich

Ein paar Zahlen

4
Kinder
14.000+
Getrunkene Cappuccino
unendlich
Italien-Sehnsucht
1
Debütroman
Bunte Häusergasse in einer italienischen Altstadt
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Blumengeschmücktes Fahrrad vor einem Blumenladen auf einem Kopfsteinpflaster
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Das Modehaus Imperiale – prachtvolle Villa mit Zitronenbäumen und Brunnen
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Mein Werdegang

Vom heimlichen Notizbuch zum eigenen Regal

  1. 2011

    Ab ins Radio

    Ich mache ein zweijähriges Volontariat beim Radio und lerne alles von Grund auf: Schreiben, Sprechen, Interviews führen.

  2. 2013

    Ab nach München

    Als Redakteurin bei WunderMedia bin ich im Einsatz für große Unternehmen wie ProSieben und Sat1. Ich schreibe aber auch für Online-Magazine Artikel.

  3. 2013 bis 2025

    Meine Stimme im Radio

    Als freie Radiomoderatorin bei Radio Galaxy und Radio Charivari darf ich einiges erleben: Kinopremieren, Interviews mit Stars und Sternchen, Kultur- und Kinderradio. Nebenher schreibe ich online für Mode- und Elternmagazine.

  4. 2025

    Die Idee entsteht

    Ich tausche Mikrofon gegen Tastatur und beginne mit dem Plotten für meinen ersten Roman. "Zitronenbitter - Flucht nach Positano" wird mein absolutes Herzensprojekt.

Frage & Antwort

Das wollt ihr fast immer von mir wissen

Ich beantworte eure meist gestellten Fragen - gerne mit einem imaginären Capuccino in der Hand

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das ist eine tiefgehende Geschichte. Schreiben gilt ja oft auch als Therapie, und ich möchte das Thema Therapie enttabuisieren. Ich gehe in Therapie und vor einem Jahr meinte meine Therapeutin, ich müsse etwas finden, was mich erfüllt und was für mich ist. Ich habe überlegt, was das sein könnte. Ich habe schon als Kind davon geträumt, Autorin zu werden, wollte Liebesromane und Kinderbücher schreiben. Ich habe auch schon oft angefangen, aber immer hielt mich etwas zurück. Weil ich keinen konsistenten roten Faden finden konnte, weil ich an mir gezweifelt habe, weil ich mir die Zeit nicht genommen habe. Ich habe einen hektischen und vollen Alltag und dachte immer, ich schaffe das nicht. Dann habe ich einen Spruch gehört: Auf Friedhöfen liegen auch ganz viele ungelebte Träume mitbegraben - wie traurig. Das wollte ich nicht. Denn ich habe zwar schon einige Jobs gemacht, unter anderem als Redakteurin und Radiomoderatorin, und das habe ich wirklich geliebt. Aber vom Schreiben leben wäre immer mein größter Traum gewesen. Und dann habe ich gedacht: Dieses Mal ziehst du das durch, bevor du deinen 40. Geburtstag hast. Und wenn du morgens um fünf aufstehst, wenn alle noch schlafen. Du machst das. Und da war so viel Wille (einen Einbruch hatte ich trotzdem) und dann habe ich es gemacht und ich war so happy schon während dem Schreiben. Ich glaube, ich bin im Herzen schon lange Autorin gewesen, und die musste nur frei werden.

Worüber schreibst du am liebsten?

Am liebsten schreibe ich von Orten, die ich selber liebe, und deshalb werden meine Geschichten wohl ziemlich sicher weiter in Italien spielen. Nicht alle in Positano, auf keinen Fall. Aber Italien hat so viele wunderbare Orte und deshalb schreibe ich auch am liebsten Geschichten, die hier stattfinden. Ich träume ja selbst von einem Häuschen am Meer. Ich schreibe am liebsten Liebesgeschichten, die also am Meer stattfinden. Und ganz wichtig: es darf nicht alles cozy und Friede, Freude, Eierkuchen sein, das langweilt mich selbst beim Lesen und macht mir auch keinen Spaß beim Schreiben. Und ich schreibe am liebsten über Charaktere, mit denen sich meine Leserinnen ziemlich sicher irgendwie identifizieren können.

Wie sieht ein typischer Schreibtag aus?

Mein Schreiballtag beginnt ziemlich früh, weil ich am besten schreibe, wenn es im Haus noch ruhig ist und ich noch nicht ein halbes Leben gelebt habe. Ich versuche dann um fünf Uhr morgens an meinem Esstisch zu sitzen. Bevor es losgeht, muss ich aber erst meine Katze und meinen Hund füttern, sonst nerven die mich die ganze Zeit ;) Und ich brauch meinen ersten Cappuccino, sonst kann ich nicht denken. Ich bin kaffeesüchtig. Und dann geht es los. Ich versuche dann, zwei Stunden in etwa zu schreiben, zu brainstormen, zu planen. Dann werden die Kinder versorgt. Über den Tag hinweg bin ich gedanklich immer wieder beim Buch, tippe Infos und Ideen oder Pläne auch gerne mal ins Handy und abends wird dann immer wieder nochmal der Laptop geöffnet. Aber ehrlich: abends bin ich meistens gar nicht mehr so kreativ, weil ich einfach totmüde bin. Ich schreibe aber auch manchmal mit Kind auf dem Schoß oder wenn die ganze Familie um mich herumturnt und mich alle zwei Minuten unterbricht - aber das ist dann deutlich schwieriger als morgens alleine.

Steckt viel von dir selbst in deinen Figuren?

Also ob viel von mir in meinen Figuren steckt, ist schwer zu beantworten. Ich bin noch nie nach Italien geflüchtet und habe mich in einen anderen Mann verliebt - da wäre mein Ehemann, glaube ich, auch ziemlich enttäuscht von mir. Aber Kleinigkeiten sind bestimmt ein bisschen "Marie", denn ich denke, jeder Autor nimmt auch etwas von sich selbst mit in seine Geschichten. Kleine Macken, die Nele hat, Giovannis Sarkasmus, die Liebe zu Hunden und Italien oder diese Sehnsucht nach Meer, Salzwasser und Zitronenduft - die kommen nicht von irgendwo. Also ja, es steckt was von Marie in meinen Büchern, aber auch sehr viel Kreativität und Geschichten, die entstanden sind, während ich meinen Alltag daheim gelebt habe.

Was möchtest du, dass Leserinnen aus deinen Büchern mitnehmen?

Wenn Leserinnen mein Buch lesen, sollen sie die ganze Gefühlspalette durchleben: Spannung, Liebe, Neugier, Freude - alles, was dazugehört. Und sie sollen bei jeder Seite voller Vorfreude umblättern. Am liebsten wäre ich für schlaflose Nächte verantwortlich, weil man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Was sie wirklich noch mitnehmen sollen? Etwas mehr Glauben an sich selber, denn der fehlt vielen von uns. Und Zuversicht, dass das Leben, so lange es existiert, noch vieles für uns bereithält, wenn wir offen dafür sind. Aber auch, dass es nie zu spät ist, Sehnsüchte und Träume zu verwirklichen.

Worauf dürfen wir uns als Nächstes freuen?

Ich liebäugle schon lange mit einer Geschichte, die ich schon im Kopf habe, die ein bisschen das Thema italienische Mafia aufnimmt - es wird kein Thriller, aber die Thematik wird dieses Mal nicht in der glitzernden Modewelt stattfinden, sondern in einem etwas dunkleren Milieu. Und ich will parallel endlich mein erstes Kinderbuch schreiben - für meine eigenen Kinder. Die finden es nämlich total blöd, dass mein Buch keine Geschichte für sie ist, und das muss ich dringend in Angriff nehmen. Ideen habe ich hunderte, jetzt muss ich eine davon ausarbeiten.

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